Mont Blanc Tour Beschreibung mit Fotos und GPS-Map
Aktueller Tourenbericht der Mont Blanc Überschreitung mit GPS-Track und Fotos. Vom Adlernest Nid d’Aigle 2386m zur Tête Rousse Hütte 3167m. Von dort aus zur Goûter-Hütte 3817m und am nächsten Tag über den Dôme du Goûter und den Bosses-Grat zum Mont Blanc Gipfel. Rückweg über Gletscher-City und Spalten-Hausen zur Aiguille du Midi 3842 m.
Der mächtige und langgezogene Bossesgrat ist der letzte Aufschwung zum Mont Blanc Gipfel. Bis dorthin ist es jedoch noch ein weiter Weg:
Ausgangspunkt der Tour war der kleine Ort Saint-Gervais, von wo aus uns die Tram du Mont Blanc (TMB) zum Adlernest Nid d’Aigle brachte. Wir sparten uns die fünf Stunden Fussweg, um recht zügig auf größere Höhe zu kommen und die durch der Übernachtung auf der Zugspitze gewonnene Akklimatisation besser zu erhalten. Zudem ist der Weg entlang der Bahntrasse der Zahnradbahn nicht sonderlich spannend.
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Sollten Sie den Track für Ihre eigene Mont Blanc Besteigung brauchen, schicke ich Ihnen gerne die Datei im KML- oder GPX-Format per Email. Schreiben Sie mir einfach oder hinterlassen Sie am Ende der Seite einen Kommentar.
An der Endstation der TMB trennt sich die Spreu vom Weizen – Touristen bleiben meinst zum Essen auf der Adlernest Hütte, Bergsteiger steigen zur Refuge de la Tète Rousse auf.
Bis zur Tète Rousse dauert es nur ca. 2,5 Stunden und der Weg beschränkt sich auf leichte Kraxelei. Alle auch nur ansatzweise exponiertere Stellen sind durch Drahrseile versichert.
Kurz vor der Hütte querten wir das erste, Anfang August nur noch dünne Schneefeld. Steigeisen brauchten wir hier noch nicht anzuschnallen.
Kurz oberhalb der schönen französischen Refuge, auf der wir die erste Nacht verbrachten, ist das erste offizielle Biwak-Lager.
Blick von der Refuge de la Tète Rousse auf die großen Eisbrocken am Anfang der Gletscherzunge.
Immer wieder unbeschreiblich schön: Sonnenuntergang über den Wolken.
Weiße Riesen ins warme Abendlicht getaucht. Die Stimmung auf der Tète Rousse war zauberhaft.
Seit der Renovierung bietet die Tète Rousse 74 sehr ordentliche Schlafplätze. Der Service ist wirklich super, die Betreiber sehr freundlich. Einiges Problem: Die Hütte ist immer schon Monate vorher komplett ausgebucht. Tipp: entweder sehr früh buchen, und dann nicht vergessen, 3 Tage vorher die Reservierung zu bestätigen, oder 2 Tage vorher um 8 Uhr Morgens anrufen und sich mit etwas Glück noch einen der nicht bestätigten Plätze sichern. Telefonnummer: +33 (0)4 50 58 24 97 – viel Erfolg beim Durchkommen!
Weil’s so schön war, hier noch ein letztes Stimmungsbild von der Téte Rousse (Bottenhausen 1)
Zwecks besserer Akklimatisation stiegen nicht schon am zweiten Tag auf den Gipfel, sondern übernachteten auf der Gouter-Hütte. Wir konnten uns deshalb Zeit lassen und stiegen erst um 9 Uhr von der Tète Rousse zur zweiten Hütte, der Refuge du Goûter auf.
Ca. 30 Minuten von der Tète Rousse entfernt kommt die erste wirkliche Gefahrenstelle. Die Grande Couloir, eine Rinne, die bis zur Gouter-Hütte hoch reicht, und in der minütlich Steine herunter fliegen. Wir hatten Glück: durch die warme Witterung war der Weg durch die Rinne schneefrei und wir konnten zügig und ohne Sicherung und Steigeisen queren.
Nach 3 Stunden erreichten wir die Gouter-Hütte 3817m (von uns Bottenhausen 2 genannt). Hier stehen bereits so viele schwere Wanderstiefel, daß es fast unmöglich ist, ins Hütten-Innere zu gelangen. Wie auch in der Téte Rousse ist eine Schlafplatz-Reservierung zu jeder Zeit zwingend notwendig, wenn man nicht auf, unter oder zwischen den Tischen und Stühlen des Speisesaals übernachten will. Teilweise mußten Leute im Sitzend oder Stehend die Nacht verbringen, deshalb auch hier der Tipp: entweder sehr früh buchen, oder zwei Tage vorher um 8 Uhr Morgens auf ein Freizeichen und einen freien Platz hoffen.
Ab der Goûter-Hütte beginnt die Eiswelt. Bizarre Eisformationen, riesige Gletscher, Schneefelder, Wechten und Spalten, soweit das Auge blickt. Unbedingt Gletscherbrille mitnehmen, bei der starken Sonneneinstrahlung reicht eine normale Sonnenbrille nicht aus.
Goûter-Hütte von oben. Das Dach des linken Hauses bietet erschöpften Bergsteigern eine willkommene Sonnenterrasse. Wer frühzeitig die Hütte erreicht, sollte bei der Lagervergabe nach einem Schlafplatz im Gouter-Haus selbst fragen. Die 40 Schlafplätze im linken Gebäude befinden sich alle direkt über den Bio-Toiletten…
Eine andere Möglichkeit dieser Geruchsbelästigung aus dem Weg zu gehen: bei diesen Bedingungen macht Campen auf über 3800m bestimmt Spaß. Wir waren ein wenig neidisch, daß wir kein Zelt dabei hatten. Andererseits hätte das Zelt samt dickerem Schlafsack und Isomatte natürlich noch mindestens 4 Kilo mehr Gepäck bedeutet. Die 13 Kilo Inhalt meines Rucksackes erschienen mir auf der Strecke bereits schwer genug.
Zur besseren Akklimatisation stiegen wir am zeiten Tag über die Gouter-Hütte hinweg bis auf 4000m.
Herrlich auch wieder: der Sonnenuntergang auf der Goûter-Hütte.






















20. August 2009 um 15:33
Hallo, wir wollen es auch versuchen und hätten gern die GPS-Daten.
Danke im Voraus.
20. August 2009 um 17:41
Hi André, gern. Wann soll’s losgehen?
Viel Erfolg und viel Spaß schonmal.
01. November 2009 um 21:59
Hallo und guten Tag,
es wäre sehr nett wenn sie mir ihre GPX-Daten der Tour via Mail zusenden könnten.
Vielen Dank vorab – Guido Nürk
20. November 2009 um 16:17
Hallo,
Plane eine Winterbesteigung von MontBlanc und wäre für den GPS-Track (gpx) sehr dankbar.
MFG Andrey
08. März 2010 um 01:31
Guten Tag!
Plane eine Besteigung im Juli und wäre für ihre GPS Daten sehr dankbar
mfg lukas