Tag 4 – Von Vent zur Martin-Busch-Hütte

Von Vent (1896m) sind es noch circa zwei Stunden Gehzeit zum Tagesetappenziel, der Martin-Busch-Hütte (2500m). Zur Hütte hinauf führt durchgängig ein breit angelegter Weg, der sich nur wenig steil den Berg hochschlängelt und der auch vereinzelt von einem Jeep zur Hüttenbewirtschaftung genutzt wird. Für unbefugte Fahrzeuge ist er jedoch gesperrt.


Auf dem Weg zog sich der Himmel leider immer weiter zu. Diese Etappe war mit Abstand am stärksten frequentiert. Ganze italienische Großfamilien kamen an diesem Tag aus der entgegengesetzten Richtung und flüchteten wohl vor dem drohenden Gewitter hinab ins Tal.

Der Anblick der in Wolken verhüllten Gipfel weckt unterschiedliche Gefühle: Die sich ändernde Wetterlage bedeutet einerseits eine sich ankündigende Herausforderung der Natur. Andererseits birgt sie die Gefahr, die Tour aus Vernunftsgründen nicht wie ursprünglich geplant durchführen zu können…

Auf der gemütlich eingerichteten Martin-Busch-Hütte gibt es einen köstlichen Kaiserschmarrn. Die Bewirtung ist sehr nett und hat immer den aktuellsten Wetterbericht für den nächsten Tag parat: “Ah joa, da putzt doa Zähn‘ und da isst doa Müsli und dann gehst’ hoit ‘naufi!”

Weiter zum letzten Tag: Ötzi-Besuch bei Wind und Wetter

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