Tag 3 – von Mittelberg zur Braunschweiger Hütte

Auf dem Weg zur Braunschweiger Hütte sieht man zum ersten Mal die großen Gletscher ganz nah.


Ein unbeschreiblicher Anblick, speziell wenn die Sonne so schön scheint.

Von Mittelberg (1736m) aus führt zunächst eine breite Schotterstraße vorbei an der Gletscherstube zur Materialseilbahn. Wer will, kann dort sein Gepäck zur Braunschweiger Hütte fahren lassen. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Gepäckbeförderung sollte mit einkalkuliert werden, dass der Weg im weiteren Verlauf teilweise recht steil und ausgesetzt ist. Eventuelle konditionelle Schwächen werden jedoch an schwierigen Passagen grundsätzlich durch Drahtseile versichert.

Blick zurück ins Tal von Wenns. Der Weg führt zunächst (von unten aus gesehen) links vom Flussufer entlang und windet sich ab der Materialseilbahn in Serpentinen den Berg empor.

Hinter einer Kuppe wird ganz plötzlich zum ersten Mal der Blick auf den riesigen Gletscher frei.

Der erste Blick auf den riesigen Gletscher, kurz vor der Braunschweiger Hütte ist atemberaubend schön! Machen Sie Ihre Tour möglichst bald, in ein paar Jahren schon könnte dieses Erlebnis bereits dem Klimawandel zum Opfer gefallen sein. Auch die Planen, mit denen die Gletscher im Sommer teilweise bedeckt werden, können deren stetigen Rückgang nur sehr begrenzt aufhalten.

Eine gute halbe Stunde vor Ankunft sieht man die Braunschweiger Hütte schon hoch oben liegen.

Auf den letzten Höhenmetern löst sich der Weg fast auf und führt teilweise über großes Geröll und Felsen.

Kinderspielplatz auf 2750 Meter.

Gericht der Wahl ist auf der Braunschweiger Hütte auf jedem Fall das Wiener Schitzel. Selbst, wer seinen Rucksack eigenhändig den Berg hinauf getragen hat, sollte hiervon garantiert satt werden.

Weiter zu Tag 4 und dem Rettenbachferner

3 Antworten zu “Tag 3 – von Mittelberg zur Braunschweiger Hütte”

  1. Uwe Müller sagt:

    Hallo, wie lange dauert der Anstieg ?

  2. admin sagt:

    Hallo, der Anstieg dauert ca. 2-3 Stunden. Der Weg wird nach oben hin recht steil und die Gehzeit ist somit stark abhängig vom Rucksack-Gewicht. Wer es nicht darauf anlegt, die gesamte Alpenüberquerung ohne technische Hilfsmittel zu meistern, dem sei an dieser Stelle die Materialseilbahn wärmstens empfohlen ;-)

  3. Anonymous sagt:

    Gericht der Wahl sind ja wohl eindeutig die Käsknödel!!

Hinterlasse eine Antwort